![]() |
![]() |
||
![]() |
Sie sind hier: Home » Schulungskonzept
Direkte Zugänglichkeit, was bedeutet das für den Beruf des Physiotherapeuten?
In Ländern wie Australien und Neuseeland ist der Physiotherapeut für Patienten schon lange direkt zugänglich. Seit dem 1. Januar 2006 ist es in den Niederlanden auch möglich, dass ein Patient den Physiotherapeuten ohne Überweisung durch einen Mediziner konsultieren kann. Diese Entwicklung des Berufs in den Niederlanden ist neu und in Deutschland bisher nahezu unbekannt.
Schulung für die Direkte Zugänglichkeit Die Physiotherapeuten, die in den Niederlanden im Qualitätsregister stehen und das auch weiterhin wollen, müssen vor dem 1. Januar 2006 den Kurs "Direkter Zugang zur Physiotherapie" (DZPh) belegt haben. Daneben haben die Ausbildungseinrichtungen für Physiotherapie die Pflicht, alle Studenten, die nach dem 1. Januar 2005 das Studium abschließen, DZPh-geprüft zu entlassen. Die Studenten des Präha Bildungszentrums, die an der Hogeschool Zuyd auch ihr Bachelordiplom erreichen, erfüllen die Anforderungen, wenn sie als direkt zugänglicher Physiotherapeut in den Niederlanden arbeiten wollen.
Was ist DZPh? Durch die wissenschaftlichen Entwicklungen, die fortschreitende Professionalisierung und die angewandte Qualitätspolitik ist der Physiotherapeut innerhalb des Gesundheitswesens zu einem maßgeblichen, herausragenden Sachverständigen auf dem Gebiet von Beschwerden geworden, die mit der Bewegungsfunktionalität zu tun haben. Auf dem Gebiet der Bewegungsfunktionalität übersteigt das Fachwissen des Physiotherapeuten oft das des Hausarztes. Dadurch ist der Zugang des Patienten zum Physiotherapeuten auf der Basis einer Überweisung nicht mehr zeitgemäß.
|
|