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POL - Ausbildungsaufbau Die POL-Ausbildung ist nicht nach Fächern organisiert, sondern nach Themen. Studierende lernen nicht fach- sondern problem-(fall-)bezogen. Anhand detailliert ausgearbeiteter Blockbücher besprechen sie unter Anleitung eines Dozenten das Fallbeispiel und formulieren ihre Lern- und Fähigkeitsziele. Diese Lern- und Fähigkeitsziele werden, wiederum unter Anleitung von Dozenten, ausgearbeitet und bewertet. Die dreijährige Ausbildung umfasst 18 Themenblöcke. Jeder Block besteht aus einem Dozentenleitfaden, einem Blockbuch, einem Arbeitsheft Praxis und einem Reader mit Literatur- / Textsammlung. Die Bearbeitungszeit jedes dieser Blöcke beträgt 5 Wochen.
Kennzeichnend für das Problemorientierte Lernen ist der weitgehend durch die Studierenden selbstgesteuerte Lernprozess in der Unterrichtsgruppe. Die Organisation und Gestaltung des Lernprozesses obliegt also den Studierenden. Diese Unterrichtsmethode zieht eine Rollenveränderung nach sich: der ehemals "konsumierende" Studierende wird abwechselnd zum aktiven Diskussionsteilnehmer, Protokollführer oder Vorsitzenden einer Gruppe.
Parallel zum theoretischen Unterricht findet praktischer Unterricht statt, in dem die physiotherapeutischen Behandlungstechniken vermittelt werden. Diese praktischen Trainingseinheiten orientieren sich unmittelbar am Thema der Unterrichtsgruppe. So ist diese Art der Ausbildung zugleich eine Vorbereitung auf die spätere Berufstätigkeit, wo häufig Probleme selbstständig gelöst werden müssen und in Gruppen interdisziplinär zusammengearbeitet wird. Vorteil dieser fallbezogenen Unterrichtsmethodik ist, dass die Studierenden das Gelernte besser behalten und anwenden können.
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