Präha Consult: Beratung und Schulung für Unternehmen der beruflichen Bildung und Personaldienstleistungsunternehmen Präha Consult: Beratung und Schulung für Unternehmen der beruflichen Bildung und Personaldienstleistungsunternehmen

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Schulungskonzept - Doppelqualifikation in der Physiotherapieausbildung

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POL - Ausbildungsaufbau

Die POL-Ausbildung ist nicht nach Fächern organisiert, sondern nach Themen. Studierende lernen nicht fach- sondern problem-(fall-)bezogen. Anhand detailliert ausgearbeiteter Blockbücher besprechen sie unter Anleitung eines Dozenten das Fallbeispiel und formulieren ihre Lern- und Fähigkeitsziele. Diese Lern- und Fähigkeitsziele werden, wiederum unter Anleitung von Dozenten, ausgearbeitet und bewertet.

Die dreijährige Ausbildung umfasst 18 Themenblöcke. Jeder Block besteht aus einem Dozentenleitfaden, einem Blockbuch, einem Arbeitsheft Praxis und einem Reader mit Literatur- / Textsammlung. Die Bearbeitungszeit jedes dieser Blöcke beträgt 5 Wochen. Partnerschaftliches LernenInnerhalb dieses Zeitraumes erarbeiten die Studierenden zweimal pro Woche die Theorie in Unterrichtsgruppen und viermal pro Woche die Praxis in Arbeitsgruppen. Fachvorlesungen ergänzen den Lehrstoff. Nach Abschluss eines erteilten Blockes wird dieser von den Studierenden in einer Blockabschlussbesprechung mit ihrem Tutor bewertet und vom Dozententeam evaluiert und überarbeitet. Insgesamt erhalten und gestalten die Studierenden 3000 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und 1600 Stunden Praktikum in Kliniken.

Kennzeichnend für das Problemorientierte Lernen ist der weitgehend durch die Studierenden selbstgesteuerte Lernprozess in der Unterrichtsgruppe. Die Organisation und Gestaltung des Lernprozesses obliegt also den Studierenden. Diese Unterrichtsmethode zieht eine Rollenveränderung nach sich: der ehemals "konsumierende" Studierende wird abwechselnd zum aktiven Diskussionsteilnehmer, Protokollführer oder Vorsitzenden einer Gruppe. Mediothek: Lernen mit verschiedenen Medien Aufgabe des Vorsitzenden ist die Moderation der Gruppengespräche sowie die Strukturierung der Gruppenarbeit. Hervorzuheben ist, dass der Vorsitzende nicht mehr Fachverantwortung als alle anderen Teilnehmer trägt. Der Protokollführer hat dafür Sorge zu tragen, dass im Protokoll alle Beiträge der Gruppenmitglieder festgehalten werden und alle Informationen aus den verschiedenen Phasen der sog. 7-Sprung-Methode dokumentiert sind. Vorsitzender und Protokollführer werden in jeder Unterrichtsgruppenstunde neu bestimmt. Begleitet wird die Gruppe von einem Tutor/Dozent, der fachlich sowie methodisch unterstützt und gleichzeitig motivierend wirkt. Die Studierenden lernen während ihrer Ausbildung, ein Thema oder eine Frage zu analysieren, zu recherchieren, zu diskutieren, auszuwerten, Lösungen zu vergleichen, auszuwählen und schließlich umzusetzen.

Praktischer Unterricht Vorlesungen und selbstständiges Studieren gehören ebenfalls zum Studienprogramm einer jeden Blockbearbeitung. Die Kontrolle und die Bewertung des erarbeiteten Wissens erfolgt durch eine Blockabschlussprüfung.

Parallel zum theoretischen Unterricht findet praktischer Unterricht statt, in dem die physiotherapeutischen Behandlungstechniken vermittelt werden. Diese praktischen Trainingseinheiten orientieren sich unmittelbar am Thema der Unterrichtsgruppe. So ist diese Art der Ausbildung zugleich eine Vorbereitung auf die spätere Berufstätigkeit, wo häufig Probleme selbstständig gelöst werden müssen und in Gruppen interdisziplinär zusammengearbeitet wird. Vorteil dieser fallbezogenen Unterrichtsmethodik ist, dass die Studierenden das Gelernte besser behalten und anwenden können.

 

 

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