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Problemorientiertes Lernen - die neue Lehr- und Lernkultur bedingt einen Rollenwandel bei Dozenten und Studierenden In einer problemorientierten Lernumgebung findet eine Rollenveränderung vom Schüler zum Studierenden statt. Der im herkömmlichen theoretischen Unterricht konsumierende und passive Schüler wird als Studierender in der veränderten, neuen Lernumgebung gefordert selbstständig, eigenverantwortlich, selbstreflektierend, kommunikativ und teamfähig zu agieren. Als Lernerfolg stellt sich ein stärker anwendungsfähiges Wissen ein. Die Motivation, das Interesse und die Lernfreude der Studierenden sind höher als bei der herkömmlichen Unterrichtsmethode. Dies bestätigen uns unsere Studierenden, die an dieser Ausbildung teilnehmen. Aber auch bei den Dozenten findet ein Rollenwandel vom Lehrer zum Tutor, vom Spezialisten zum Generalisten statt. Sie nehmen vielfältige professionelle Aufgaben wahr: Sie erklären und strukturieren, ohne die Studierenden ständig zu kontrollieren, sie geben Impulse, unterstützen und beraten, ohne die Studierenden sich selbst zu überlassen. Die Studierenden erleben die Tutoren als kompetente Lernberater, als Coachs. Eine problemorientierte Lernumgebung bedingt außerdem vernetztes Arbeiten innerhalb des Tutorenteams. Verantwortlich für die 18 Unterrichtsblöcke ist ein Team von Tutoren. Dies bedeutet, dass die gesamte Blockbearbeitung im Team organisiert, Arbeitsaufgaben verteilt, die Tutorenarbeit besprochen, auftretende Probleme gelöst und die Arbeit der Unterrichtsgruppe gemeinsam evaluiert werden muss. Außerdem erfolgt eine Feinabsprache mit den Tutorenteams der vor- und nachgelagerten Blöcke. Hier wird ersichtlich, wie anspruchsvoll die Tätigkeit der Tutoren innerhalb des Problemorientierten Lernens ist.
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