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Vorteile des Problemorientierten Lernens Als Ursache für das so genannte "träge Wissen" wird immer häufiger die traditionelle Unterrichtsgestaltung genannt, die ihren Schwerpunkt auf die Instruktion legt. Problemorientiertes Lernen bedeutet dagegen anwendbares Wissen zu fördern. Anwendungsorientiertes Wissen wird aber nur erworben, wenn die Lernenden einen aktiven Part im Unterricht übernehmen und der Unterricht Anregungen zu Reflexion und Transferleistungen gibt. Diese Unterrichtsgestaltung fördert die Interessen der Lernenden, da ihnen die Planung, Ausführung und Kontrolle der Arbeiten so weit wie möglich obliegt. Gleichzeitig wird soziales Lernen gefördert, da die Lernenden zur Erfüllung der Aufgabe untereinander kommunizieren und Kompromisse schließen müssen. Die Lehrer unterstützen die Lernenden, die ihrerseits durch die selbstständige Erarbeitung intrinsische Motivation erfahren. So erwächst ein hoher Grad der Identifizierung von Lernenden und Lehrenden mit dem eigenen Tun, der eigenen Arbeit und dem Lebensraum Schule. In der heutigen Wissensgesellschaft brauchen unsere Ausbildungsstätten mehr als nur hoch qualifizierte Lehrer und eine gute technische Ausstattung. Sie brauchen eine Lernkultur, die auf dem Gedanken des lebensbegleitenden Lernens basiert.
POL - Gewinn für die Studierenden
POL - Gewinn für die Lehrenden
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